Beritt von Pferden

Beritt- Kosten

  • mtl 800.- Euro
  • beinhaltet Pferdetraining sowie Stallgeld
  • 5-6x Training die Woche
  • zzgl. entstehende Kosten wie Schmied, Tierarzt, Therapeut usw.
  • zzgl. Sonderwünsche

Ablauf Pferde- Beritt

Da es beim Thema Pferde- Beritt für mich auch um das Thema Vertrauen – ich meine hier erst einmal Vertrauen zwischen Bereiter und Pferdebesitzer – geht, möchte ich hier ein paar meiner Gedanken zum Pferde Beritt äußern. So können Sie sich ein Bild davon machen, wie ich rund ums Pferd „eingestellt“ bin.

Ich kann natürlich keinen extaken Trainingsplan wiedergeben, da dieser immer individuell auf das jeweilige Beritt- Pferd abgestimmt wird, aber zumindest meine Gedanken mitteilen.

Ankommen des Beritt- Pferdes im Beritt- Stall

Sicherlich können Sie sich vorstellen, dass es für ein Pferd eine ganz schöne Umstellung ist, aus der gewohnten Umgebung und von den bekannten Pferde- Kumpels weg zu kommen in den fremden Beritt- Stall. Deshalb finde ich es wichtig, dass das Beritt- Pferd erst einmal im Beritt- Stall ankommen darf. Bei Ankunft kommt das neue Beritt- Pferd bei uns erst einmal in seine Paddock-Box und wird bis zum nächsten Tag in Ruhe gelassen. Es kann sich so schon mal umsehen, die anderen Pferde über den Zaun kennenlernen usw. Auch das anschließende Training starten wir dann erst einmal mit leichten Übungen und gehen hier individuell auf jedes Pferd ein.

Pferde- Beritt Bodenarbeit

Für mich fängt das Training eines Pferdes am Boden an, denn mit Bodenarbeit schafft man die Basis für Vertrauen, Partnerschaft usw.

Zur Bodenarbeit gehören Übungen wie:

  • Führübungen
  • Longe
  • Stangenarbeit
  • Rückwärts
  • Seitwärts
  • spazieren gehen
  • usw.

Im Bereich der Bodenarbeit ist mir auch wichtig, viel mit dem Pferd zu „erleben“ und zwar positiv, denn das schafft Vertrauen. D.h. auch „Schrecktraining“ gehört zur Bodenarbeit, bzw dem Pferd etwas zu zeigen. Hierbei ist es aber auch wichtig, das Pferd nicht zu überfordern, denn das würde ja Vertrauen zerstören. Deshalb fängt das Pferde- Training auch hier leicht an und wird nach und nach gesteigert. So wird das Pferd z.B. erst einmal mit dem Strick, der Hand, der Gerte überall berührt, dann mit z.B. einem Westernpad usw. Es lernt Fellspray kennen, wir gehen spazieren uvm. Je mehr wir gemeinsam positiv erleben, desto mehr wächst unsere Verbindung und unser Vertrauen zueinander. Weiterhin wird dadurch auch die Psyche des Pferdes geschult und das Pferd wird gelassener.

Die Bodenarbeit ist aber auch genial, um das Pferd muskulär auf das Tragen eines Reiters vorzubereiten. So stehen bei der Bodenarbeit auch gymnastische Übungen wie Hinterhandwendung, Vorhandwendung, Seitengänge, Longenarbeit, Stangenarbeit, Pylone usw auf dem Trainingsplan.

Die Bodenarbeit bereitet das Pferd also physisch (körperlich) und psychisch auf das Leben als Reitpferd vor.

Natürlich lernt das Beritt- Pferd vom Boden aus auch den Sattel kennen. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ich gehe auch hier den Weg des Einfachen und baue das Thema Sattel in ganz kleinen Schritten auf. Durch das Schrecktraining hat das Pferd ja schon kennengelernt, dass es überall mit Seil, Pad usw berührt wird. Nun beginne ich, dem Pferd das Pad aufzulegen und es ans Pad zu gewöhnen. Um dem Pferd beizubringen, dass etwas seinen Körper umschließt (der Sattelgurt), nutze ich anfangs einen Führstrick. Diesen lege ich zuerst locker um den Körper des Pferdes und baue dann nach und nach etwas Druck auf. Ich gewöhne so das Pferd langsam daran, dass es etwas um seinen Körper hat, was es „einengt“. Später wird dann der Führstrick durch einen leichten Longiergurt ersetzt. Mit dem Longiergurt kann ich dann auch Führübungen machen, das Pferd longieren usw. Hat es sich an den Longiergurt gut gewöhnt, gehe ich erst zum Sattel über. Mir ist es eben sehr wichtig, dass das Pferd langsam und mit Bedacht daran gewöhnt wird, dass es einen Sattel und später auch einen Reiter tragen soll.

Übergang Bodenarbeit zum Reiten

Als Zwischenschritt von der Bodenarbeit zum Reiten nutze ich sehr gerne die klassische Handarbeit. Ich nenne diese auch Reiten vom Boden :-). Sie ist einfach eine geniale Möglichkeit, dem Pferd vom Boden noch ein paar wichtige Dinge beizubringen. So kann ich mit der klassischen Handarbeit dem Pferd vom Boden schon beibringen, dass es anhält, wenn ich die Zügel annehme. Ich kann das Pferd vom Boden schon ein bisschen aufs Lenken vorbereiten, auf Seitengänge usw. So wird es für uns beide später im Sattel etwas einfacher.

Pferde- Beritt Reiten

Beim Reiten beginne ich natürlich auch klein. So geht es hier erst einmal darum, das Beritt- Pferd an das Reitergewicht zu gewöhnen. Also „einfach“ nur drauf sitzen. Dann natürlich auch Schritt laufen, wieder anhalten, lenken usw.. Ist dies vom Boden gut vorbereitet, versteht das Pferd im Sattel einfacher, was ich von ihm möchte. Anfangs muss das Pferd hier auch erst sein „neues“ Gleichgewicht mit Reiter finden.

Hier noch ein paar Worte zu meinem Reitstil

Ich arbeite nicht nach einem bestimmten Reitstil, sondern trainiere die Pferde so, wie es mir am einfachsten für die Pferde erscheint. Dabei versuche ich, auf das individuelle Pferd einzugehen und das Training so einfach wie möglich für das Pferd zu gestalten.

Damit  mir dies möglich ist und auch aus persönlichem Interesse, befasse ich mich viel mit der Psychologie, den Sinnen und dem Lernverhalten der Pferde. Nur so ist es möglich, sich auch in die Lage des Pferdes zu versetzen und das Training so gut es geht im Sinne des Pferdes zu gestalten.

Wenn es Ihnen also, wie mir, wichtig ist, dass ihr Pferd im Sinne seines Lernverhaltens lernt, dass es eine Partnerschaft zum Menschen aufbaut die auf Verständnis, Respekt und Vertrauen beruht, dann dürfte das Training bei mir genau das Richtige für Ihr Pferd sein.

Pferde-Training mit Ruhe & vielen kleinen Pausen

Vorab, wer eine Hauruck-Ausbildung sucht, bei der das Pferd haupsächlich schnell unter dem Sattel ist, egal wie, der ist bei mir absolut an der falschen Adresse.

Mein Pferde-Training gestalte ich so, dass ich gerade am Anfang, bei den ersten Trainings-Einheiten nur kurze Sequenzen trainiere. Wie lange diese Trainings-Einheiten dauern, hängt ganz vom Pferd ab. Ich finde es besser, in kurzen Einheiten zu trainieren, das Pferd dann nochmal in den Stall zu stellen und es lieber mehrmals am Tag wieder raus zu holen.

Auch während des Trainings mit dem Pferd wird es immer kurze Päuschen geben, in denen das Pferd kurz entspannen darf. Ich finde es sehr wichtig, das Pferd behutsam an seine Aufgabe als Reitpferd heranzuführen. Ich würde mal sagen, die Erfahrungen, die das Pferd beim Anreiten macht, entscheiden mit, wie es sich später als Reitpferd verhält. Stress und Zeitdruck sind hier in meinen Augen völlig fehl am Platz.

Natürlich wird die Trainingsdauer dann auch gesteigert, aber gerade am Anfang finde ich es einfach sehr wichtig, lieber in mehreren kleinen Einheiten zu trainieren.

Mein Ziel ist es, eine Pferd-Mensch-Beziehung zu schaffen, die auf gegenseitigem Verständnis, Respekt & Vertrauen beruht und die vor allem beiden Partnern Spaß macht, denn darum geht es ja nun mal beim Hobby Pferd!

Hat Ihr Pferd dann einen gewissen Ausbildungsstand erreicht, werden auch Sie als Pferdebesitzer mit ins Training integriert. Ich möchte Ihnen ja nicht ein angerittenes Pferd an die Hand geben und sie dann im Regen stehen lassen. Ich möchte sie und ihr Pferd aufeinander einstellen und die Basis dafür schaffen, dass sie zuhause gemeinsam auf dem bereits Erlernten aufbauen können.

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